Glyphosat ist in aller Munde, doch wie gelangt es in die Nahrung? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.



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Es ist schon grausam – immer neue Hiobsbotschaften über Chemie im Essen können einem bei der Brotzeit den Appetit verschlagen.

Ein ebenso regelmäßiger wie ungebetener Gast bei Tisch ist Glyphosat – früher erschien er nur in Bier und Brezen, jetzt wurde er schon in Milch aufgespürt. Molkereien zeigten sich entsetzt und verboten den Landwirten die Verwendung des Unkrautmittels. Nützen wird das kaum. 
Spätestens bei der Milch wird der Chemiker mißtrauisch. Glyphosat kann nämlich aufgrund seiner Eigenschaften gar nicht übers Futter bis in die Milch gelangen.

Hat da etwa jemand eine Spur Glyphosat heimlich in den Tank gekippt? Nein. Es liegt...

ein Beitrag von Udo Pollmer, erschienen im Schweizer MonatPDF download

Heute haben hierzulande nicht nur alle genug zu essen, sie können sich ihren Speisezettel auch nach eigenem Gusto zusammenstellen. Genuss pur! Das passt indes nicht allen: paternalistische Ernährungsexperten werden rabiat und wollen uns den Genuss dieser Freiheit verderben.

Lange glaubte man, alle Krankheiten auf die "Wollust" und die "Selbstbefleckung" zurückführen zu können. Vor allem Mediziner fühlten sich berufen, die schlimmen Folgen wollüstigen Treibens...

lesen Sie => hier im PDF "Unter die Ratschläger gekommen" weiter

Zielvorgabe Schulernährung:
Den Schülern schmeckt es, sie essen sich satt und bleiben so leistungsfähig !

Vegetarisch fuer Kinder© BlueSkyImages / www.fotolia.deNachdem im Sommer dieses Jahres ein Aufschrei der Empörung durch Deutschland hallte, weil „in Kitas zu viel Fleisch und zu wenig Obst und Gemüse verzehrt“ würde, nahm sich im November eine weitere Studie nun das Schulessen zur Brust [1] – und kam zum gleichen Ergebnis wie die Kita-Studie. Auch die medialen Mechanismen waren die gleichen – die vorschnelle und ungerechtfertigte Aburteilung, das Essen sei ungesund, denn es entspräche nicht den DGE*-Standards. Dabei lieferte die aktuelle Schulstudie - im Gegensatz zur Kita-Studie - das wichtigste Ergebnis gleich mit: „Den Kindern munden ihre Mittagsmahlzeiten: Etwa der Hälfte aller Schüler schmeckt das Essen sehr gut oder gut, insgesamt liegt die Note bei einer Zwei minus – und das ist unterm Strich, was auf dem Tisch zählt“, erklärt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. „Die praktische Erfahrung zeigt, dass gerade...

Udo Pollmers Mahlzeit
Sendung vom 15.06.2018

Radio

Von Udo Pollmer

Natürlich leben und essen: Das muss gut sein, wird häufig angenommen. Das stimmt nicht immer, meint Udo Pollmer und belegt dies am Nicksyndrom: Auf der Suche nach der Krankheitsursache sorgte beispielsweise gerade ein Mehr an Vitamine für Unheil. Dort wo die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben, seien sie auch gesünder, so ein landläufiges Vorurteil. Leider ist in Naturgesellschaften die Kindersterblichkeit hoch. Im Norden Ugandas und im Südsudan beispielsweise leiden viele junge Menschen am Nicksyndrom. Es beginnt mit unkontrolliertem Kopfnicken, dann folgen Krämpfe, schließlich versinken die Opfer in völliger Apathie. Da westliche Therapeuten mit ihrem Latein schnell am Ende waren, vermuteten sie reflexartig einen Mangel an Vitaminen, fehlende Impfungen und Kriegstraumata. Das waren leider falsche Fährten...

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Wer sich gesund ernährt lebt am längsten, oder? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.



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Willkommen zur Brotzeit. Heute: Warum die Retter des Planeten mit Selbstmordgedanken spielen, warum die Erziehung zu einem gesunden Lebensstil krank macht, und warum nur Menschen ohne diesen 100 Jahre alt werden können.

Wir müssen den Planeten retten. Umweltaktivisten ziehen gerade vor das Gericht der Europäischen Union, damit die Emissionen endlich auf null heruntergefahren werden. Die Kläger sollten da mit gutem Beispiel vorangehen und - das Atmen einstellen. Denn sie verbrauchen wertvollen Sauerstoff und...