Umweltschutz gegen Menschenschutz? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.



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2012 4 6 Vegetarische Legenden 2 mini

Wer nicht komplett auf Fleisch verzichten möchte, der sollte zumindest den Verzehr auf einen Tag in der Woche reduzieren, wie das schon unsere Eltern und Großeltern getan haben...
Aber stimmt das überhaupt, dass man sich früher auf den Sonntagsbraten beschränkte? Und wie halten es unsere europäischen Nachbarn mit dem Fleischverzehr?

Dazu ein Auszug aus dem aktuellen EU.L.E.N-SPIEGEL "Vegetarier & Tierrechtler":

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von Lebensmittelchemiker Udo Pollmer

"Rotes" Fleisch und Wurst sind also schuld am Krebs. So lautet aus Sicht unserer Medien das erschröckliche Ergebnis einer Studie der WHO. In deren Metaanalyse seien die Daten aus über 800 Studien eingeflossen. Was will man mehr?

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Besoffen durch Statistik?

Oktoberfest© Kzenon / www.fotolia.deDer jüngste Ernährungsunsinn hat sich ausnahmsweise einmal nicht durch vollumfängliche Medienpräsenz im deutschsprachigen Raum qualifiziert1. Stattdessen bietet diese Studie ein Paradebeispiel ideologisch orientierter Ernährungsmedizin: Es kam genau das Gegenteil dessen heraus, was die Autoren behaupten. Deshalb spricht einiges dafür, dass die realen Daten dieser Meta-Analyse glaubhaft sind. Sie haben nur einen Schönheitsfehler: Das wahre Ergebnis ist politisch nicht korrekt.
Konkret: Laut Abstract hat die Meta-Analyse der University of Pennsylvania gezeigt, dass...

Udo Pollmers Mahlzeit
Sendung vom 15.06.2018

Radio

Von Udo Pollmer

Natürlich leben und essen: Das muss gut sein, wird häufig angenommen. Das stimmt nicht immer, meint Udo Pollmer und belegt dies am Nicksyndrom: Auf der Suche nach der Krankheitsursache sorgte beispielsweise gerade ein Mehr an Vitamine für Unheil. Dort wo die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben, seien sie auch gesünder, so ein landläufiges Vorurteil. Leider ist in Naturgesellschaften die Kindersterblichkeit hoch. Im Norden Ugandas und im Südsudan beispielsweise leiden viele junge Menschen am Nicksyndrom. Es beginnt mit unkontrolliertem Kopfnicken, dann folgen Krämpfe, schließlich versinken die Opfer in völliger Apathie. Da westliche Therapeuten mit ihrem Latein schnell am Ende waren, vermuteten sie reflexartig einen Mangel an Vitaminen, fehlende Impfungen und Kriegstraumata. Das waren leider falsche Fährten...

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