Woher kommt die Dioxinbelastung in Futtermitteln? Was hat sich bei der Dioxinbelastung seit den 80er Jahren geändert? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.


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Hören Sie aufmerksam zu! Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.



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Brotzeit vom 22. Februar 2021

Kennen Sie noch den „Zappelphilipp“? Mit einer solch klaren, um nicht zu sagen banalen Diagnose konnte sich die Fachwelt nicht zufriedengeben. Da klingt „Hyperaktivität“ schon gebildeter. Bald reichte auch das den Psychologen nicht mehr, sie begannen ihre Klientel weiter zu fassen und ersannen den Begriff ADHS, der neben Hyperaktivität auch „Aufmerksamkeitsstörungen“ und „Impulsivität“ umfasst.

Es dauerte nicht lange, da merkten sie, dass es auch...

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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 3-4/2007 S. 26-27PDF-download

Nahrung: Blut
Anatomie und Funktion: Die Vampir-Fledermaus ist nicht nur ob ihrer Flugfähigkeit ein außergewöhnliches Säugetier. Ihre Nahrung besteht – anders als bei den meisten heimischen Fledermausarten, die vorwiegend Insekten fressen – ausschließlich aus Blut.

DesmodusDesmodus rotundus
Foto: Acatenazzi
Lizenz: CC BY-SA 3.0
An der Unterseite ihrer Zunge befinden sich spezielle Furchen, die das Auflecken des Blutes erleichtern. Dabei bestreicht sie die Wunde mit Stoffen, die die Blutung fördern. Das aufgenommene Blut wird im Mund mit einem Gerinnungshemmer (Draculin) versetzt und direkt vom Oesophagus in den langen, gewundenen, darmartigen und sehr dehnbaren Magenblindsack geleitet. Im Magen beginnt sofort die Resorption von Wasser und Blutserum. Da dieses für den Vampir ernährungsphysiologisch wertlos ist, wird es direkt zu den Nieren transportiert. Bereits zwei Minuten nach dem ersten „Schluck" scheidet die Fledermaus Wasser mit wertlosen Blutbestandteilen ihres Opfers aus. Um den großen Wassergehalt des Blutes loszuwerden, verbringt sie rund zwei Stunden in der Nähe ihres Opfers. Erst fliegt sie zur Wohnhöhle zurück. Der Dünndarm ist sehr kurz, was auf eine schnelle Resorption der Nährstoffe im Blut hindeutet. Das Tier verfügt...

PDF downloadChristian Dueblin: Sehr geehrter Herr Pollmer, Sie sind bekannt dafür, immer wieder brisante Themen aus dem Bereich der Nahrung auf Ihre ganz persönliche Art und Weise zu behandeln und kritisch zu hinterfragen. Für viele Ihrer Aussagen wären Sie zur Zeit von Giordano Bruno mit grösster Wahrscheinlichkeit auf dem Scheiterhaufen gelandet. Es gibt, wenn man Berichte über Sie liest, offenbar Menschen, die Sie hassen.

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Udo Pollmer: Die Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich gross, dass ich längst auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre (lacht). Wenn man sich kritisch über religiöse Themen äussert, schlägt einem so manches Mal der Zorn der Rechtgläubigen entgegen. Das hat ja auch überschaubare Gründe: Viele Menschen definieren sich über Äusserlichkeiten, über ihren Körperbau und ihr Aussehen.

Wenn man darauf hinweist, dass sie ihren Körperbau, ihre langen Beine oder den hageren Wuchs genetisch Papa und Mama verdanken und kein persönliches Verdienst sind, entzieht man ihnen einen Teil ihrer Identität. Es sind vor allem Frauen, die auf meine Aussagen mit Hass, Wut und gespielter Empörung reagieren...

Früchte und Samen werden bei Obstpflanzen durch Tiere verbreitet. Im zweiten Teil stellen wir die säugerverbreiteten Obstsorten vor. Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.



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