aus EU.L.E.N-SPIEGEL 2-3/2012 S.40PDF-download

Öko-Test prüft regelmäßig Produkte für Babys und Kleinkinder wie Schnuller, Sauger und Spielzeug auf technische Mängel und Schadstoffe. Nun hat sich die Redaktion entschlossen, bereits im Vorfeld tätig zu werden, und Spielzeug zu testen, das für Mama und Papa in spe gedacht ist. Denn auch diese Bedarfsgegenstände geraten bekanntlich in Schleimhautkontakt – ähnlich wie ein Schnuller, der intensiv benuckelt wird. 

der blaue Wurst-EngelDie Tester haben ja Recht, es bleibt sich gleich, welche Körperöffnungen bespielt werden. Und wehe, wehe, wenn dabei ins feuchtfröhliche Milieu versteckte Schadstoffe eingeführt werden! Das kann den unbeschwerten Spaß an der Freud gründlich vergällen.
Öko-Test prüfte 22 Toys für den Mann, die Frau oder das Paar, und stufte die meisten davon als „ungenügend“ ein. So auch den aus der Kultserie „Sex and the City“ bekannten „Rabbit“.
Am meisten erzürnten die Ökotester Weichmacher, dabei sollen die damit kontaminierten Dinger doch vielfach einen zu biegsamen Naturlümmel ersetzen.

Es ist schon ein Kreuz: Steht der eine auf das Schlucken von...

von Lebensmittelchemiker Udo Pollmer

"Rotes" Fleisch und Wurst sind also schuld am Krebs. So lautet aus Sicht unserer Medien das erschröckliche Ergebnis einer Studie der WHO. In deren Metaanalyse seien die Daten aus über 800 Studien eingeflossen. Was will man mehr?

lesen Sie weiter auf der => Seite des DAV

VEBU verdreht (falsche) Fakten zu Fantasie!  

Zutaten GruenkohlZum Gemüsekochen braucht es Fleisch!
Zutaten für Grünkohl
Foto: Tamorlan
Lizenz: CC BY-SA 2.5
Anfang März verlinkten die Vegetarierlobbyisten des VEBU zu einem Artikel auf ihrer Website: „Fleischkonsum erhöht Sterberisiko“, visualisiert mit einem Friedhofsbild, das Grabsteine zeigt, soweit das Auge reicht1. Basis dieser „Todesdrohung“ war die Beobachtungsstudie EPIC 2. „Diese Meldung zeigt ein beliebtes Täuschungsmanöver in Sachen Ernährung: den Menschen wird eine Ursache-Wirkungs-Beziehung vorgegaukelt, die eine Beobachtungsstudie nun mal nicht liefern kann“, so Udo Pollmer, Wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.). Die Überschrift verdreht bewusst die Aussagen der Studie: „Hier wuchern die Falschinformationen: sowohl...

Udo Pollmers Mahlzeit
Sendung vom 20.04.2018

Radio

Von Udo Pollmer

Endlich liegt sie vor: Die längst versprochene Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Erinnern Sie sich noch: 2015 hieß es, rotes Fleisch, Wurst und Schinken würden Krebs verursachen. Bereits 50 Gramm Wurst oder 100 Gramm "rotes Fleisch" täglich würden das Risiko für Darmkrebs um fast 20 Prozent steigern. Wurst wurde sogar der gleichen Kategorie zugeordnet wie Zigaretten. Es gab nur einen kleinen Schönheitsfehler, über den nahezu alle Medien, Experten und Talkshowgäste schwiegen: Die Studie existierte gar nicht. Es gab nur eine kurze Zusammenfassung. Gewissermaßen das Ergebnis einer Kassenprüfung, doch Buchführung und Kasse fehlten. Das nährte den Verdacht, dass das "Abstract" als Propaganda-Ente lanciert worden sein könnte. Jetzt, knapp drei Jahre später wird die Studie nachgeliefert. Und siehe da, die WHO ist um...

=> lesen oder hören Sie weiter auf Deutschlandfunk Kultur Mahlzeit!

Vegetarische und vegane Ernährung ist „Mainstream“ – doch wollte sich die ganze Menschheit fleischfrei ernähren, wäre nicht genug für alle da, sagt Lebensmittelchemiker Udo Pollmer. Mit Co-Autoren zerpflückt er jetzt in einem Buch gängige Argumente aus der heilen Veggie-Welt.

PDF download

ein Artikel aus der => Tiroler Tageszeitung 

Gegen einen veganen Nachmittag im Biergarten hat der streitbare deutsche Lebensmittelchemiker Udo Pollmer gar nichts einzuwenden. Ihn und seine Co-Autoren von „Don’t go Veggie“ – den Agrarstatistiker Georg Keckl und den Landwirt und Sozialwissenschafter Klaus Alfs – stört aber, dass der Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte heute oft eine „religiöse Weltanschauung“ mit Sektencharakter sei. Selbst innerhalb der Anhängerschaft gebe es Hierarchien: Da blickt der „moralische Vegetarier“ auf den „Gesundheitsvegetarier“ herab. Der Veganer verachtet den Vegetarier, der noch Eier und Käse auf dem 

Mad Gurke© Piumadaquila / www.fotolia.deTeller hat – und für den Frutarier sind die alle unten durch. Pollmer ortet hier eine „moralische Überheblichkeit, aber da ist keine Moral und Verantwortung dahinter“. Zu leugnen, „dass wir alle Teil der Nahrungskette sind, an deren Ende selbst der Löwe wieder von Würmern gefressen wird“, nennt er unverblümt Verblödung. „Auch in Österreich gibt es aber ein beachtliches Erstarken der Bewegung, weil offenbar nicht bekannt ist, dass man am Großglockner keine Ananas anbauen kann“, formuliert er im TT-Gespräch scharf.

Schinken für die Ökobilanz

„Die Meinung, wenn wir kein Fleisch äßen, dann hätten alle mehr zu essen, ist falsch. Wenn Sie die Almen nicht nutzen, dann haben Sie weniger zu essen! Gerade in Österreich gibt es viele Flächen, die überhaupt nur durch Weidebetrieb nutzbar sind, wo kein Brotgetreide und keine Marillen gedeihen“, betont Pollmer. „Laut der Welternährungsorganisation sind weltweit sogar 60 Prozent der verfügbaren Agrarflächen nur zur Produktion tierischer Lebensmittel geeignet.“ Aus der Mongolei werde nur deshalb Fleisch...