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Pflanzen auf Kriegspfad

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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 5-6/2010 S. 38PDF-download

Die Zahl der potentiell giftigen sekundären Pflanzenstoffe wie Alkaloide, Glucosinolate, Terpene, Saponine und Flavonoide geht in die Hunderttausende. In der Tierernährung werden sie seit jeher kritisch gesehen, schließlich soll das Nutzvieh ja gedeihen, um Fleisch, Milch oder Eier zu liefern. Dennoch kommen die Tiere mit diesen Substanzen meist besser zurecht als wir Menschen. Dabei beschreiten sie verschiedene Wege, um sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zu entgiften:

Mutterkuh mit Kalb
© Gerhard Seybert / www.fotolia.de

Am besten mit dieser Abwehrstoffarmada kommen polygastrische Tiere zurecht, also Wiederkäuer wie Rind oder Schaf. Sie beherbergen in ihrem Verdauungstrakt riesige Mengen symbiontische Mikroorganismen. Diese schließen nicht nur die Fasern der Futterpflanzen auf, sie entgiften zugleich auch fast alle darin enthaltenen Toxine. Allerdings müssen die Symbionten schon daran angepasst sein. Vergiftungen werden meist durch neues Futter oder Neophyten verursacht.

Ein Beispiel ist die aus Mexiko u.a. nach Afrika eingeschleppte Weißkopfmimose (Leucanea leucocephala). Dort wird sie seit jeher problemlos vertragen. Verabreicht man afrikanischen Rindern und Schafen Pansensaft von mexikanischem Vieh, überträgt sich damit auch die Verdaulichkeit. Innerhalb einer Herde werden die neuen Symbionten durch Belecken oder per Faeces weitergegeben. Um neue Futterpflanzen, namentlich eiweißhaltige, nutzen zu können, soll dieser Weg künftig gezielt eingeschlagen werden. Da Wiederkäuer beim Entgiften...

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Tanz der Vampire: Vampirfledermaus

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aus EU.L.E.N-SPIEGEL 3-4/2007 S. 26-27PDF-download

Nahrung: Blut
Anatomie und Funktion: Die Vampir-Fledermaus ist nicht nur ob ihrer Flugfähigkeit ein außergewöhnliches Säugetier. Ihre Nahrung besteht – anders als bei den meisten heimischen Fledermausarten, die vorwiegend Insekten fressen – ausschließlich aus Blut.



Desmodus
Desmodus rotundus
Foto: Acatenazzi
Lizenz: CC BY-SA 3.0

An der Unterseite ihrer Zunge befinden sich spezielle Furchen, die das Auflecken des Blutes erleichtern. Dabei bestreicht sie die Wunde mit Stoffen, die die Blutung fördern. Das aufgenommene Blut wird im Mund mit einem Gerinnungshemmer (Draculin) versetzt und direkt vom Oesophagus in den langen, gewundenen, darmartigen und sehr dehnbaren Magenblindsack geleitet. Im Magen beginnt sofort die Resorption von Wasser und Blutserum. Da dieses für den Vampir ernährungsphysiologisch wertlos ist, wird es direkt zu den Nieren transportiert. Bereits zwei Minuten nach dem ersten „Schluck" scheidet die Fledermaus Wasser mit wertlosen Blutbestandteilen ihres Opfers aus. Um den großen Wassergehalt des Blutes loszuwerden, verbringt sie rund zwei Stunden in der Nähe ihres Opfers. Erst fliegt sie zur Wohnhöhle zurück. Der Dünndarm ist sehr kurz, was auf eine schnelle Resorption der Nährstoffe im Blut hindeutet. Das Tier verfügt...

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Cronobacter sakazakii: Der Nuckelkeim

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von Jutta MuthPDF-download

aus EU.L.E.N-SPIEGEL 5-6/2009 S. 28



Baby mit Flasche
© Zsolt Bota Finna / www.fotolia.de

Säuglinge sind gegenüber Krankheitserregern empfindlich. Und darum wird auf jeder Packung Anfangsmilch eindringlich geraten, das Pulver jedes Mal neu mit frisch abgekochtem Wasser zuzubereiten und Reste nicht mehr zu füttern. Doch nicht nur lasche Hygiene kann das Baby gefährden, auch das Pulver selbst birgt hin und wieder eine riskante Fracht, nämlich das Bakterium Cronobacter sakazakii (bis 2008 Enterobacter sakazakii).11 Bei einer Überprüfung von 290 Folgemilchen fand man den Keim in 27 Proben, also war fast jede zehnte belastet!3 Bisher wurden erst 120-150 Krankheitsfälle bei Neugeborenen publiziert, wobei nur in 11 Fällen das Milchpulver als Keimquelle ausgeschlossen werden konnte.6 Über die Dunkelziffer der Erkrankungen darf spekuliert werden, über die Folgen nicht: C. sakazakii verursacht Meningitis, Bakteriämien und nekrotisierende Enterokolitis.7 Bei Säuglingen liegt die Sterblichkeit bei 40 Prozent, überstehen sie den Infekt, sind sie nicht selten behindert.5 Gefährdet sind vor allem...

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Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit

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von Dr. Manfred SteinPDF-download

aus EU.L.E.N-SPIEGEL 2/2009 S. 21-24



Kind trinkt Milch
© Waldemar Milz / www.fotolia.de

Was israelische Wissenschaftler im Frühjahr 2009 im Journal of Infectious Diseases berichteten, war eine kleine - leider bisher kaum beachtete wissenschaftliche Sensation. In sterilen menschlichen Darmabschnitten wurden durch das Einspritzen von Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) schwere Gewebsschäden und Entzündungsreaktionen hervorgerufen.

Und zwar exakt die gleichen,wie sie auch für die immer häufigere Darmerkrankung Morbus Crohn (MC) typisch sind. Für seine Untersuchungen hatte das Team des Veterinärmediziners Nahum Shpigel von der Hebrew University of Jerusalem in Rehovot Mäusen ein Stück sterilen menschlichen fetalen Darm implantiert.16 Diese Ergebnisse bestätigen zum wiederholten Male, dass das Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) der Erreger dieser bisher als unheilbar geltenden chronischen Darmentzündung ist. Diese Bakterien sind...

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Bangemachen gilt nicht

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von Klaus AlfsPDF-download

aus EU.L.E.N-SPIEGEL 1/2011 S. 1-2

Heute schon Angst gehabt? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hat den Wert von Angstkampagnen zur allgemeinen Volksertüchtigung schon vor Jahren erkannt. Seither umschwirren uns Risikofaktoren wie die Dementoren den Harry Potter – und trachten nach unserem sorglosen Leben. Jetzt ist Schluss mit lustig!



Ernaehrungsberaterin
© Meddy Popcorn / www.fotolia.de

Erstaunlich, was heutzutage alles „Aufklärung" genannt wird! Voltaire? Kant? Darwin? Pustekuchen. Aufklärung im Sinne einer Bundeszentrale heißt „Social Marketing". Dem Konzept liegt laut Eigenwerbung der Forscher die Frage zugrunde: „Warum kann man Brüderlichkeit nicht ebenso verkaufen, wie man Seife verkauft?" Erklären Sie professionellen Seifensiedern mal, dass käufliche Brüderlichkeit einen Hautgout hat und...

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