Kommunikation bei Pflanzen
Sendung vom 30.01.2015

Radio

Von Udo Pollmer

Kommunikation ist in der Natur allgegenwärtig, selbst Pflanzen halten gern mal ein Schwätzchen. Ein beliebtes Thema im Gemüsebeet sind die Pflanzenfresser. Pflanzen können sogar einzelne Tierarten voneinander unterscheiden – sie erkennen die Schädlinge an ihrem Speichel. Dann beginnen sie mit der Bildung von spezifischen Abwehrgiften. Gegen eine Herde von Weidetieren ist eine einzelne Pflanze jedoch machtlos. Deshalb verbünden sie sich und gehen gemeinsam gegen den Feind vor. So geschehen in Südafrika. Dort gingen abertausende von Kudus, das sind Antilopen mit gedrehten Hörnern, durch den koordinierten Gegenangriff der Pflanzen zugrunde. Dem unerklärlichen Massensterben kam die Fachwelt erst auf die Spur, als sie den Mageninhalt der Kudus untersuchte. Die Chemiker fanden darin Akazienblätter, an sich eine Lieblingsspeise. Doch diese Blätter wiesen hohe Gehalte...

=> lesen oder hören Sie weiter auf Deutschlandradio Kultur Mahlzeit!

 

digital Fabricator
Sendung vom 16.01.2015

Radio

Von Udo Pollmer

Die Verbraucherzentrale Bayern geizt nicht mit gutem Rat: Sie empfiehlt, Orangen nicht allzu gründlich zu schälen. Denn in dem faserigen weißen Geflecht an den Früchten, das so fade und bitter schmeckt, verberge sich Gesundheit pur. Wie konnten wir das nur übersehen und in unserer ernährungsphysiologischen Ahnungslosigkeit das Wertvollste in die Biotonne werfen? "Das Gesündeste der Orange", pflichten Ernährungsexperten bei, "steckt in der Schale". Und weiter: "Orangenschalen lassen die Kilos purzeln", sie "halten den Darm fit" und "beugen dem Krebs vor". Viele Ernährungsberater empfehlen sogar explizit den Verzehr mitsamt der kompletten Schale.
Der tiefere Grund, warum wir Schale mitessen sollen, sind die Flavonoide. Laut Verbraucherzentrale seien diese deshalb so gesund, weil sie der Pflanze einen "Schutz vor Schädlingen" böten. Naja, dann sind es also definitionsgemäß Mittel zur Schädlingsbekämpfung. In den Schalen finden sich naturgemäß ...

=> lesen oder hören Sie weiter auf Deutschlandradio Kultur Mahlzeit! 

Zitrusfrüchte
Sendung vom 09.01.2015

Radio

Von Udo Pollmer

Die Verbraucherzentrale Bayern geizt nicht mit gutem Rat: Sie empfiehlt, Orangen nicht allzu gründlich zu schälen. Denn in dem faserigen weißen Geflecht an den Früchten, das so fade und bitter schmeckt, verberge sich Gesundheit pur. Wie konnten wir das nur übersehen und in unserer ernährungsphysiologischen Ahnungslosigkeit das Wertvollste in die Biotonne werfen? "Das Gesündeste der Orange", pflichten Ernährungsexperten bei, "steckt in der Schale". Und weiter: "Orangenschalen lassen die Kilos purzeln", sie "halten den Darm fit" und "beugen dem Krebs vor". Viele Ernährungsberater empfehlen sogar explizit den Verzehr mitsamt der kompletten Schale.
Der tiefere Grund, warum wir Schale mitessen sollen, sind die Flavonoide. Laut Verbraucherzentrale seien diese deshalb so gesund, weil sie der Pflanze einen "Schutz vor Schädlingen" böten. Naja, dann sind es also definitionsgemäß Mittel zur Schädlingsbekämpfung. In den Schalen finden sich naturgemäß ...

=> lesen oder hören Sie weiter auf Deutschlandradio Kultur Mahlzeit!

Endlose Regelungswut
Sendung vom 02.01.2015

Radio

Von Udo Pollmer

Wozu noch gute Vorsätze fürs neue Jahr? Der Staat hat die Planung eines bewussten Lebens längst übernommen. Wer einst das Rauchen aufgeben wollte, bekam es mittlerweile per Rauchverbot verordnet. Um dem Vorsatz Nachdruck zu verleihen, wurde der Anreiz zum Verzicht per Tabaksteuer erhöht.
Natürlich blieb die Politik nicht beim Tabak stehen. Wenn es die Politiker drängt, können sie sogar den Handel mit Glühbirnen unterbinden oder die Beimischung von Bioethanol zum Benzin erzwingen. Wenn die Autofahrer kein Ethanol tanken wollen, drohen den Mineralölkonzernen Strafzahlungen, weil es ihnen einfach nicht gelungen ist, ihre Kunden vom Nutzen des Alkohols im Straßenverkehr zu überzeugen. Die wälzen das Bußgeld dann wieder auf den Benzinpreis ab.
Bei näherer Betrachtung ist die Idee mit dem Bußgeld genial. Metzger könnte man dazu verpflichten, jedem Kunden eine Schüssel Rohkost zu verabfolgen. Weigert sich die Kundschaft das Grünzeug zu kaufen, dann zahlt der Metzger ein Bußgeld zur Förderung des Vegetarismus. Nach diesem Vorbild ...

=> lesen oder hören Sie weiter auf Deutschlandradio Kultur Mahlzeit!

Sendung vom 19.12.2014

Radio

Von Udo Pollmer

nur als Audio-Version abrufbar

=> hören Sie weiter auf Deutschlandradio Kultur Mahlzeit!