Skalpell-Effekt ausgeglichenPDF-download

aus EU.L.E.N-SPIEGEL 4/2002 S. 23

Wird man seine überflüssigen Pfunde weder durch Diäten noch durch sportliche Betätigung los, so empfehlen Experten schnell und gerne eine Lipektomie. Das chirurgische Fettentfernen erfreut sich steigender Beliebtheit. Doch auch diese Methode dürfte nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt sein.

Lipektomie© Franz Pfluegl / www.fotolia.deWissenschaftler der vorliegenden Studie werteten solche Tierversuche aus, mit denen die Regulierung des Körperfettgehalts untersucht wurde. Das ernüchternde Ergebnis: Ob Hamster, Eichhörnchen, Kaninchen oder Mäuse - alle untersuchten Tierarten waren in relativ kurzer Zeit dazu in der Lage, chirurgisch entferntes Körperfett zu ersetzen. Stets lagerten sie neues Fett ein, meist jedoch an anderen Körpersteilen. Als bemerkenswert stellte sich zudem heraus, dass die Tiere dabei keine zusätzliche Nahrung aufnehmen mussten. ...

2012 4-6 EULE mini

Der EU.L.E.N-SPIEGEL Nr. 4-6 / 2012 hat 18 vegetarische Legenden als Schwerpunkt. Als Journalist können Sie die folgenden drei Legenden als PDF kostenfrei anfordern (ausschließlich zur persönlichen Redaktionsarbeit, keine Weitergabe an Dritte).

Schicken Sie dazu einfach eine kurze E-Mail an presse(ad)das-eule.de

1. Es ist pure Verschwendung, wenn 60% des Getreides im Futtertrog enden
2. Aus 16 Kilo Korn wird 1 Kilo Fleisch - und der Welt fehlt das Brot
3. Für unseren Fleischhunger brennt der Regenwald

Vegetarische Legenden – ein aktueller Gesundheitsnachschlag:

Eine aktuelle Analyse von 57 Studien ergab: Ein Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Herzkreislauferkrankungen ist nicht erkennbar2. Darüber hinaus mahnt ein Herzspezialist im renommierten British Medical Journal BMJ, dass der Mythos...

Es ist eine Streitschrift gegen eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise, die der Wissenschaftler Udo Pollmer mit seinem Buch „Don't go Veggie“ verfasst hat. Elf seiner 75 Argumente gegen „den vegetarischen Wahn“ stellt die => Berliner Zeitung hier ausführlich vor.

Erneut kein Nutzenbeleg für Diäten

von Nikolaus Ott, Udo Pollmer und Uwe Knop

Ernaehrungsschilder© margoorita / www.fotolia.de1. Zusammenfassung der Studie

In der jüngsten US-Studie „Effects of Low-Carbohydrate and Low-Fat Diets“ wurden die Auswirkungen einer kohlenhydrat- und einer fettarmen Diät auf Körpergewicht und Erkrankungsrisiko des Herz-Kreislauf-Systems untersucht. Bei der kohlenhydratarmen Kost waren die Teilnehmer angehalten, weniger als 40 g ihrer täglichen Kalorien in Form von Kohlenhydraten zu konsumieren. Als fettarm galt eine Diät dann, wenn weniger als 30 % der Energiezufuhr über Fett gedeckt wurde, dabei sollten die gesättigten Fettsäuren weniger als 7% der Gesamtenergie betragen. Insgesamt nahmen 148 Personen an der Studie teil, 75 kohlenhydratarm und 73 fettarm. Die Studienteilnehmer wurden zu Beginn der Studie, sowie nach 3, 6 und 12 Monaten untersucht.

Die fettarme Diät brachen 18% der Teilnehmer vorzeitig ab, bei der kohlenhydratarmen Diät waren es 21%. Mit kohlenhydratarmer Kost verloren die Probanden etwas mehr Gewicht und Fett, das Verhältnis von Gesamt- zu HDL-Cholesterin („gutes Cholesterin“) verbesserte sich stärker, ebenso die Triglyceride, das HDL stieg ebenfalls stärker an. Das theoretische Risiko in den nächsten 10 Jahren an...

Pflanzenschutzmittel
Sendung vom 02.03.2018

Radio

Von Udo Pollmer

Umweltverbände beklagen gewöhnlich, in Deutschland würden immer mehr Pestizide eingesetzt. Die "taz" meldete sogar den "höchsten Pestizid-Verbrauch seit 2009". Die aktuellen Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz scheinen ihnen rechtzugeben: Der Absatz von Pestiziden ist den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich gestiegen. Wurden im Jahr 2006 "nur" 38.000 Tonnen Wirkstoff verkauft, sind es inzwischen etwa 47.000 Tonnen. Doch der Schein trügt. Denn die ausgebrachte Menge pro Hektar ist seltsamerweise nicht gestiegen, auch wenn sie je nach Nutzpflanze, Wetter und zugelassenen Wirkstoffen naturgemäß jährlichen Schwankungen unterliegt. Der Grund für diese scheinbare Diskrepanz ist simpel: Der auffällige Anstieg in der Statistik ist den sogenannten "inerten Gasen" geschuldet - vor allem Kohlendioxid, also das Gas,...

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